Der G20-Prozess gegen Fabio V. und der Angriff auf die Versammlungsfreiheit (dissenspodcast.de)

Der Fall des jungen Italieners steht wie kein anderer für die umkämpfte Aufarbeitung der Gipfelproteste in Hamburg. Michéle Winkler vom Grundrechtekomitee und Aktivistin Emily Laquer sprechen im Dissens Podcast über die juristische Verfolgung von Gipfel-Gegnern, die Zukunft demokratischer Grundrechte und das Buch „Teilnahme verboten“, in dem Fabios Mutter den Prozess ihres Sohnes dokumentiert.

https://podcast.dissenspodcast.de/96-g20

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Radiointerview mit Rechtsanwalt zum Rondenbarg-Pilotverfahren

Rechtsanwalt Matthias Wisbar spricht mit Radio Corax (freies nichtkommerzielles Radio in Halle) über das kommende Verfahren zu den Geschehnissen am Rondenbarg. Er war Teil des Ermittlungsausschusses während der G20-Proteste und vertritt einen der Angeklagten in dem Prozess.

https://radiocorax.de/erneute-g20-prozesse-ab-dezember/

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Rondenbarg-Pilotverfahren: Fünf Jugendliche ab Dezember vor Gericht (Rote Hilfe e.V. Bundesvorstand)

Auch nach mehr als drei Jahren nach dem G20-Gipfel in Hamburg ist ein Ende der staatlichen Repression nicht abzusehen. Im Dezember soll der erste Prozess im sog. Rondenbarg-Komplex gegen fünf junge Angeklagte starten. Sie sind die jüngsten der insgesamt über 80 Angeklagten, denen im Rahmen eines Pilotverfahrens der Prozess gemacht werden soll. An ihnen sollen exemplarisch die Beweisführung und Konstruktion der Vorwürfe durchexerziert werden, die nach dem Willen der Staatsanwaltschaft auch in möglichen späteren Verfahren gegen ihre Genoss*innen angewandt werden sollen.

Die Angeklagten gehören zu den ca. 200 Demonstrant*innen, die am Morgen des 7. Juli 2017 in der Straße Rondenbarg in Hamburg-Bahrenfeld von einer BFE-Einheit ohne Vorwarnung angegriffen wurden, als sie auf dem Weg zu Blockadeaktionen waren. Bei diesem Angriff wurden zahlreiche Aktivist*innen verletzt, elf von ihnen schwer.

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Die Rondenbarg-Massenprozesse beginnen – Tag X ist der 28. November 2020! (Kampagne „Gemeinschaftlicher Widerstand“)

Die Rondenbarg-Massenprozesse beginnen. Als erstes werden die fünf jüngsten Aktivist*innen ab Dezember in Hamburg wöchentlich vor dem Landgericht erscheinen müssen. Der erste Verhandlungstag ist Donnerstag, der 3. Dezember 2020. Tag X, der Samstag vor der Prozesseröffnung, ist somit der 28. November 2020. In mehreren Städten werden Aktionen geplant. In Berlin ist bereits eine Demo und in Braunschweig eine Kundgebung angekündigt. Zeigen wir Solidarität, lassen wir die Betroffenen nicht alleine!

Pressemitteilung der Kampagne Gemeinschaftlicher Widerstand zum angekündigten Beginn der Rondenbarg Verfahren am 03.12.20 in Hamburg

Am Mittwoch, den 03.12.2020, beginnt der erste Gruppenprozess im Rondenbarg-Massenverfahren vor dem Landgericht Hamburg. Fünf damals unter 18-jährige Jugendliche werden wegen der Teilnahme an einer Demonstration im Zuge der Proteste gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg vor Gericht gestellt. Vorgeworfen wird ihnen unter anderem schwerer Landfriedensbruch, Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchte gefährliche Körperverletzung und Bildung bewaffneter Gruppen. Mehrjährige Haftstrafen sind angedroht. Insgesamt sind über 80 Personen in mehreren Verfahrensgruppen angeklagt.

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